Geschichte


Die erste Mannschaft 1947 - stehend v. Links: Baumhackl, Jeindl, Rußheim, Schwabl, Absenger, Freisacher u. Söls. Hockend v. Links: Zipper, Wagenhofer, Konrad u. Stanek.
Die erste Mannschaft 1947 - stehend v. Links: Baumhackl, Jeindl, Rußheim, Schwabl, Absenger, Freisacher u. Söls. Hockend v. Links: Zipper, Wagenhofer, Konrad u. Stanek.

Der Anfang des Turn- und Sportvereins - 1947

 

Nach dem zweiten Weltkrieg nahm der Fußballsport einen starken Aufschwung. Die Herren Florian Konrad, Ferdinand Lipp sen., Heribert Rußheim, Franz Wagenhofer und Ernest Konrad bemühten sich, den Fußballsport in Heiligenkreuz am Waasen vereinsmäßig zu organisieren.

 

Sie riefen 1947 den Sportverein ins Leben. Zum ersten Präsidenten wurde Leonhard Weinzerl, zum ersten Obmann Florian Konrad gewählt.

 

Schon vorher hatten sportbegeisterte Kinder und Jugendliche die Wiese vor der damaligen Volksschule als Sportplatz benutzt. Der Verein pachtete die sogenannte "Merschneggwiese", auf der nun der Übungsbetrieb stattfand und die Freundschaftsspiele durchgeführt wurden. Die Zeiten waren nicht rosig und so begnügte man sich mit einem in der Nähe gelegenen Heustadel als Umkleidekabine. Der Schneidermeister Ernst Konrad fertigte die ersten Dressen in den Vereinsfarben Gelb-Schwarz an. Für Fahrten zu Auswärtsspielen diente ein Lastkraftwagen, der für diesen Zweck mit Sitzbänken bestückt wurde.

 

Kampfmannschaft um 1960
Kampfmannschaft um 1960

1951 trat der Sportverein Heiligenkreuz am Waasen der ersten österreichischen Turn- und Sportunion, Landesverband Steiermark, bei. In diesem Jahr erhielt der Verein unter Mithilfe der Gemeinde die Möglichkeit, den Sportplatz zu vergrößern. Mit viel persönlichem Einsatz errichteten die Vereinsmitglieder ein Sporthaus, das 1953 eingeweiht werden konnte.

 

Auf dem Dach dieses Gebäudes befand sich ein Waschbecken, welches bei genügend Sonneneinstrahlung warmes Wasser ermöglichte. 

Sporthaus und Sportplatz wurden in den Jahren 1964 bis 1967 gründlich renoviert. In einem Zubau des Sporthauses erhielten der Platzwart eine Wohnung und die Aktiven neue Sanitäreinrichtungen. Der Platz wurde drainagiert und der Rasen saniert. An der Verbesserung des Platzes wurde auch in den folgenden Jahren immer wieder gearbeitet. Mit der Installation einer Flutlichtanlage konnte das Abendtraining aufgenommen werden. In Entsprechung einer Auflage des Fußballverbandes erhielt der Platz Absperrungen. Die letzte Errungenschaft des Vereines ist das gemeinsam mit dem Tennisclub unter maßgeblicher Hilfe der Gemeinde Heiligenkreuz am Waasen und vieler Gewerbebetreibenden von 1983 bis 1985 neu errichtete Sporthaus, das den Anforderungen vollkommen entsprach.

 

Auf sportlichem Gebiet wurde im Herbst 1956 die Jugendmannschaft "Winterkönig". Im zehnten Vereinsjahr erreichte die Kampfmannschaft den Titel des Herbstmeisters in der 2. Klasse Graz-Umgebung. In der Frühjahrsrunde verfehlte die Mannschaft nur knapp den Meistertitel, gewann jedoch mit der Höchstpunktezahl von 100 Punkten den Fairness-Pokal. 1971 schaffte der Verein den Meistertitel und damit den Aufstieg in die erste Klasse, in der er bis 1975 blieb. Seit 1974 besteht eine eigene Schülermannschaft, in deren Reihen auch ein bekannter "Fußballsteirer" spielte: Franz Feirer. 1983 gelang mit dem Meistertitel der langersehnte Wiederaufstieg in die erste Klasse Süd. 

 

Mit dem Bau der neuen Sportanlage in Heiligenkreuz am Waasen 1998 erlebte der Fußballsport einen neuen Aufschwung. Die Mitbenützung des in Rettenbach von den Gemeinden Empersdorf und Pirching am Traubenberg gemeinsam errichteten Sportplatzes eröffnete auch für den Nachwuchsbereich zusäztliche Möglichkeiten. Es kam schließlich zur Kooperation mit dem benachbarten Fußballverein Edelstauden. Josef Niegelhell jun. verstand es als Leiter des Nachwuchsfußballes, viele Eltern für die Mitarbeit in der Nachwuchsarbeit zu begeistern. Ein bis heute schon traditionelles Schülerturnier zu Pfingsten in Rettenbach ist alljährlich nicht nur sportlich und gesellschaftlich ein besonderes Ereignis. Es sichert neben vielen verschiedenen Sponsoren auch einen wesentlichen Teil der Finanzierung für den Nachwuchsfußball.

 

Die Kampfmannschaft des TUS Heiligenkreuz am Waasen schaffte nach der Gebietsliga in der Spielsaison 2007/08 den Aufstieg in die Unterliga SÜD und konnte 2009 mit 18 Punkten Vorsprung den Aufstieg in die Oberliga SÜD-OST feiern. Trainer Hannes Thier gelang es, die Mannschaft mit einem Altersdurchschnitt von nur 23 Jahren derart zu motivieren, dass viele Rekorde gebrochen werden konnten - u.a. 26 ungeschlagene Spiele, davon 24 Siege. Gerhard Steinegger wurde mit 43 Toren Liga-Torschützenkönig. Das bedeutete auch einen neuen Vereinsrekord, der davor von Karl Gollner gehalten wurde. Der Fairnesspokal ging ebenfalls an den TUS.

 

V. Links: Obmann Gerhard Kölldorfer mit seinen Langzeit-Vorgängern Reinhold Heigl, Gottfried Felgitscher u. Johann Zach.
V. Links: Obmann Gerhard Kölldorfer mit seinen Langzeit-Vorgängern Reinhold Heigl, Gottfried Felgitscher u. Johann Zach.

Obmänner des TUS

 

von 1947 bis 1976 - Florian Konrad

                                  - Leonhard Weinzerl

                                  - Ferdinand Lipp sen.

                                  - Alfred Repics

                                  - Alois Horwath

                                  - Walter Wiesenthaler

                                  - Florian Kopetzky

von 1976 bis 1986 - Johann Zach

von 1986 bis 2006 - Gottfried Felgitscher

von 2006 bis 2007 - Gerhard Fuchs

von 2007 bis 2016 - Reinhold Heigl

                                                                                              seit 2016                 - Gerhard Kölldorfer

 

                                                                                         Die längstdienenden Legionäre der Vereinsgeschichte

 

Zu den Spielern die in der über 70-jährigen Vereinsgeschichte für den TUS Heiligenkreuz am Waasen gespielt haben, gehört auch eine Vielzahl an Legionären. Mit dem noch immer aktiven, heutigen Kapitän Jure Jevsenak und dem legendären Branko Sarenac gibt bzw. gab es darunter zwei Langzeitlegionäre.

Jure Jevsenak
Jure Jevsenak

 

 

Jure Jevsenak, der heutige Kapitän des TUS Heiligenkreuz am Waasen wechselte 1997 vom SV Güssing ins Stiefingtal. Der Slowene war beim größten Erfolg der Vereinsgeschichte, dem Durchmarsch von der Gebietsliga bis in die Landesliga dabei. 

Branko Sarenac
Branko Sarenac

 

 

Branko Sarenac war einer der zuverlässigsten und härtesten Abwehrspieler der Vereinsgeschichte. Sarenac kam von Osjek über Olimpija Ljubljana und NK Maribor im Jahr 1989 zu den Gelb-Schwarzen. Im Jahr 1997 beendete Sarenac seine aktive Karriere und wurde Co-Trainer beim NK Maribor.

 

 

 

 

 

V. Links: Gerhard Steinegger, Karl Gollner u. August Ramsauer. Nicht am Foto: Franz Zechner.
V. Links: Gerhard Steinegger, Karl Gollner u. August Ramsauer. Nicht am Foto: Franz Zechner.

Die erfolgreichsten Torschützen der Vereinsgeschichte

  1. Gerhard Steinegger - Gesamt: 170 Tore von 2003 (Gebietsliga) bis 2012 (Landesliga). 3 x Liga-Torschützenkönig: Gebietsliga Süd - Saison 2007/08 - 31 Tore, Unterliga Süd - Saison 2008/2009 - 43 Tore, Oberliga Süd-Ost - Saison 2011/12 - 23 Tore.
  2. Karl Gollner
  3. August Ramsauer
  4. Franz Zechner

 

                                                   Interessante Zahlen und Fakten

 

Der höchste Meisterschaftssieg

13:0 gegen St. Marein a.P. (Saison 1969/70, 2. Klasse Süd A)

 

Die höchste Niederlage

1:18 gegen Bad Gleichenberg (Saison 1949/50, Kreisklasse Südwest)

 

Die meisten erzielten Tore innerhalb einer Saison

95 in der Saison 2008/09 (Meister in der Unterliga Süd)

 

Das Top-Ergebnis der Vereinsgeschichte

Am 7. Juli 1993 ein 0:0 im Testspiel der Unterliga-Kampfmannschaft gegen den SK Sturm Graz

(Trainer H. Schleich, Aufstellung TUS Heiligenkreuz am Waasen: Riesel - Sarenac, Eibler, Truschnig, Gartler, H. Ramsauer, Kavcic, Krenn, HP. Ramsauer, A. Ramsauer, Nagl)

(Trainer M. Djuricic, Aufstellung SK Sturm Graz: Pripfl - Grassler, Krisper, Milanic, Hiden, Schopp, Schulz, Hörmann, Temm, Wetl, Haas)

 

 

Die größten Erfolge

 

                    Meister in der 2. Klasse Süd A - 1970/71

 

Stehend v. Links: Zach, Suppan, Fuchs, H. Ramsauer, Fruhmann, Kriegl, Steiger, H.P. Ramsauer u. Fruhmann. Hockend v. Links: Schober, Zechner, Neuhold, Heidinger, Kühweidner, Konrad u. Muhr.
Stehend v. Links: Zach, Suppan, Fuchs, H. Ramsauer, Fruhmann, Kriegl, Steiger, H.P. Ramsauer u. Fruhmann. Hockend v. Links: Schober, Zechner, Neuhold, Heidinger, Kühweidner, Konrad u. Muhr.

 

 

 

Meister in der 2. Klasse Süd B - 1982/83

Stehend v. Links: Felgitscher, A. Ramsauer, Schriebl, H.P. Ramsauer, Krenn, Waasner, Truschnig, Schleich u. Weixler. Hockend v. Links: Breber, Eibler, Zechner, Steiner, Riesel, Rosker, Gartler, Schlager u. H. Ramsauer (nicht am Foto).
Stehend v. Links: Felgitscher, A. Ramsauer, Schriebl, H.P. Ramsauer, Krenn, Waasner, Truschnig, Schleich u. Weixler. Hockend v. Links: Breber, Eibler, Zechner, Steiner, Riesel, Rosker, Gartler, Schlager u. H. Ramsauer (nicht am Foto).

 

 

Vizemeister und Aufstieg in der 1. Klasse Süd - 1992/93

Stehend v. Links: Steinegger, Feiner, Strauss, Schubitz, Jevsenak, Kohlhammer, Maier, Forbosko u. Schmid. Hockend v. Links: Wallner, Leeb, Rossmann, Troschl, Mussbacher, Matzer, Orsulic u. Thier (Trainer, nicht am Foto).
Stehend v. Links: Steinegger, Feiner, Strauss, Schubitz, Jevsenak, Kohlhammer, Maier, Forbosko u. Schmid. Hockend v. Links: Wallner, Leeb, Rossmann, Troschl, Mussbacher, Matzer, Orsulic u. Thier (Trainer, nicht am Foto).

 

 

Meister in der Gebietsliga Süd - 2007/08

Stehend v. Links: Platzer, Schachner, Thier, Riesel, Schmid, Schubitz, Jevsenak, Steinegger, Meier, Leeb, Pölki, Matzer u. Schober. Hockend v. Links: Kohlhammer, Strauss, Koren, Schwarz, Troschl, Absenger, Wallner, Matzer, Kienreich, Ramsauer u. Feiner.
Stehend v. Links: Platzer, Schachner, Thier, Riesel, Schmid, Schubitz, Jevsenak, Steinegger, Meier, Leeb, Pölki, Matzer u. Schober. Hockend v. Links: Kohlhammer, Strauss, Koren, Schwarz, Troschl, Absenger, Wallner, Matzer, Kienreich, Ramsauer u. Feiner.

 

 

Meister in der Unterliga Süd - 2008/09

Stehend v. Links: Thier, Feiner, Pöck, Baumhackl, Jevsenak, Schober, Leeb, Steinegger, Mohsenzada u. Schmid. Hockend v. Links: Reiss, Kallab, Jerkovic, Troschl, Palz, Koren, Schwarz u. Strauss. Nicht am Foto: Pop, Ahmetaj u. Posch.
Stehend v. Links: Thier, Feiner, Pöck, Baumhackl, Jevsenak, Schober, Leeb, Steinegger, Mohsenzada u. Schmid. Hockend v. Links: Reiss, Kallab, Jerkovic, Troschl, Palz, Koren, Schwarz u. Strauss. Nicht am Foto: Pop, Ahmetaj u. Posch.

 

 

Meister in der Oberliga Süd-Ost und

Aufstieg in die steirische Landesliga - 2011/12

Mit einem 3:2 (3:0)-Heimsieg im letzten Meisterschaftsspiel gegen den SV Ilz holte der TUS Heiligenkreuz am Waasen den Meistertitel in der Oberliga Süd-Ost. Nach dem Durchmarsch von der Gebietsliga in die Oberliga (2008 und 2009) war der Titel und der damit verbundene Aufstieg in die steirische Landesliga der bis zu diesem Zeitpunkt größte Erfolg der Vereinsgeschichte.

 

Endstand in der Oberliga Süd-Ost 2011/12:

1. TUS Heiligenkreuz am Waasen - 50 Punkte - 13 Siege - 11 Unentschieden - 2 Niederlagen - Tordifferenz: 54:29

2. USV Gnas - 49 Punkte

3. UFC Fehring - 42 Punkte

 

Die besten Torschützen:

23 Tore - Gerhard Steinegger (damit auch Liga-Torschützenkönig)

6 Tore - Samuel Schwarz und Teodor Pop

 

Wahl durch FANREPORT:

Trainer des Jahres in der Oberliga Süd-Ost - Mag. Hannes Thier

Spieler der Saison in der Oberliga Süd-Ost - Gerhard Steinegger

 

Nach dem Spiel bei der Meisterfeier erfolgte die Überreichung der Meisterurkunde und des Meisterpokals vom Klassenreferenten der Oberliga Süd-Ost.
Nach dem Spiel bei der Meisterfeier erfolgte die Überreichung der Meisterurkunde und des Meisterpokals vom Klassenreferenten der Oberliga Süd-Ost.
Außerdem bekam die Meistermannschaft mit ihren Funktionären von den Gemeindevertretern die Aufstiegsprämie durch die Marktgemeinde Heiligenkreuz am Waasen überreicht.
Außerdem bekam die Meistermannschaft mit ihren Funktionären von den Gemeindevertretern die Aufstiegsprämie durch die Marktgemeinde Heiligenkreuz am Waasen überreicht.
Der Aufstieg in die steirische Landesliga wurde ausgiebig gefeiert.
Der Aufstieg in die steirische Landesliga wurde ausgiebig gefeiert.
Der zweite Platz in der Landesligasaison 2014/15 war der bis heute größte Erfolg in der Vereinsgeschichte des TUS Heiligenkreuz am Waasen.
Der zweite Platz in der Landesligasaison 2014/15 war der bis heute größte Erfolg in der Vereinsgeschichte des TUS Heiligenkreuz am Waasen.

 

 

Zweiter Platz in der Landesliga - 2014/15

66 Punkte - Tordifferenz: 71:38