David Hirschmann - 16.05.2019

Gnas soll ein guter Boden bleiben 

 

Zum Abschluss der englischen Woche wartet auf unsere Gelb-Schwarzen am Freitag (19 Uhr) wieder ein schweres Auswärtsspiel – es geht zum Tabellenzweiten USV Gnas in die tiefste Südoststeiermark.

 

Der Kader unseres Gegners ähnelt dem unseres TUS Heiligenkreuz in doppelter Hinsicht: Große Namen sucht man vergeblich und vergeblich sucht man bei Gnas auch einen Legionär – man setzt ausschließlich auf österreichische Kicker, die meisten davon kommen aus der Region. Durch die konstante Arbeit mit demselben Team konnte sich der Verein in der 6.000-Einwohner großen Marktgemeinde von Jahr zu Jahr kontinuierlich weiterentwickeln und verbessern.

 

Getreu ihrem Wappentier spielen die Gnaser bislang wirklich eine bärenstarke Saison. Wenn in der Liga nicht auch St. Anna/Aigen dabei wäre, das in dieser Spielzeit das Maß aller Dinge darstellt, hätten die Schwarz-Weißen wohl noch alle Chancen auf den Meistertitel. Immerhin den Tabellenrang für den Vizemeistertitel will die Mannschaft von Marko Kovacevic fünf Runden vor Schluss aber nicht mehr

abgeben.

 

Auch wenn Gnas in den letzten Jahren für uns stets ein guter Gegner war, die letzte Niederlage gab es im Mai 2017, steht dem TUS alles andere als ein leichtes Spiel bevor. Vor eigenem Publikum mussten sich die Gnaser in der laufenden Spielzeit erst einmal geschlagen geben – 0:2 gegen Liezen – und dazu kommt auch noch, dass Heiligenkreuz im Frühjahr in der Fremde noch ohne vollen Erfolg dasteht. Dennoch werden unsere Gelb-Schwarzen wieder alles aus sich raushauen um diese Statistik zu brechen und dafür zu sorgen, dass Gnas für uns weiterhin ein guter Boden bleibt.

 

Das Hinspiel am 13. Oktober 2018 endete mit einem 1:1-Unentschieden. Paul Jury (42.) und David Fink (83.) trafen damals in der Heiligenkreuzer Schlagerfestung.

 

Das Lazarett der Angeschlagenen, Verletzten und Gesperrten wird beim TUS Heiligenkreuz von Spiel zu Spiel größer und dementsprechend gespannt sind wir, welche Aufstellung Gerald Tödtling und Horst Pfeifer diesmal aus dem Hut zaubern werden.

 

Wir sind gespannt welche Aufstellung Gerald Tödtling und Horst Pfeifer diesmal aus dem Hut zaubern werden, denn das Lazarett der Angeschlagenen, Verletzten und Gesperrten wird von Woche zu Woche größer. Dennoch freuen wir uns auf ein tolles Spiel und hoffen auf zahlreiche Unterstützung in Gelb-Schwarz!