David Hirschmann - 27.10.2018

Erstmals nach zwei Jahren kein TUS-Heimtor

 

Der TUS Teschl Heiligenkreuz am Waasen und der DSV Leoben trennen sich mit einem 0:0. Heiligenkreuz war zwar, vor allem in der ersten Halbzeit, die klar überlegene Mannschaft, blieb vor eigenem Publikum aber erstmals nach über zwei Jahren ohne Tor.

 

Ohne die langzeitverletzten Jakob Karl und Ahmed-Tobias Andrä, sowie die gesperrten Marko Heibl und Paul Jury, dafür aber wieder mit Michael Wernig und Gerhard Steinegger im Kader, empfing die Mannschaft von Gerald Tödtling am Nationalfeiertag den traditionsreichen DSV Leoben. Für Spielminuten sollte es am Ende weder für "Mike", noch für "Steini" reichen aber dennoch schön und erwähnenswert, dass Beide wieder zurück sind.

 

Wir schreiben den 23. September 2016, 20:50 Uhr: Florian Schögl, Jure Jevsenak, Martin Six und Co verlassen mit hängenden Köpfen den Platz des Sportplatz Heiligenkreuz. Soeben musste sich die Mannschaft von Gerhard Vidovic und Hannes Thier mit 0:2 gegen den ASK Voitsberg geschlagen geben. Dragan Jelic (2.) und Gernot Suppan (31.) hatten die Partie bereits in der ersten Halbzeit zugunsten der Weststeirer entschieden. Niemand ahnte, dass es von nun an über zwei Jahre dauern sollte, bis der TUS Heiligenkreuz daheim wieder ohne eigenen Ligatreffer bleibt.

 

26. Oktober 2018, 18:50 Uhr: Schiedsrichter Rene Stachl benutzte zum letzten Mal an diesem Spätnachmittag seine Pfeife und beendete das Spiel zwischen Heiligenkreuz und Leoben. 0:0 war auf der Anzeigetafel zu lesen, ein ungewohntes Bild in der für ihre Torgarantie bekannten Schlagerfestung Sportplatz Heiligenkreuz. Zum dritten Mal in Folge gehen die Gelb-Schwarzen mit einem Unentschieden vom Platz.

 

Das vorletzte Heimspiel der Stiefingtaler im Jahr 2018 begann mit großer Motivation und Leidenschaft auf beiden Seiten. Sowohl dem Tabellenvierten aus Heiligenkreuz, als auch dem Tabellenschlusslicht DSV Leoben war anzumerken, dass man hier unbedingt was Zählbares mitnehmen will. Die dominierende Mannschaft trug aber Gelb-Schwarz und kam gleich zu mehreren guten Chancen. Vor allem Kapitän Sulaiman Mohsenzada stand dabei des Öfteren im Mittelpunkt des Geschehens. Die Gäste aus der Obersteiermark kämpften aber mit vereinten Kräften gegen den Heiligenkreuzer Angriffssturm an und konnten so jeden Schaden abwenden. Wenn sich mit Fortdauer des Spiels dann auch mal die Donawitzer auf in Richtung TUS-Tor machten, gelang es der Tödtling-Elf immer gut, die gegnerischen Angriffe prompt zu unterbinden. Vor den Augen der rund 200 Zuschauer, darunter ÖFB-U19-Teamspielerin Celina Degen, die Schwester unseres Dominik Degen, ging es torlos in die Halbzeitpause.

 

In den zweiten 45 Minuten ging es genauso munter weiter, nur dass eben weiter die Tore fehlten. Heiligenkreuz scheiterte vorne immer wieder am starken DSV-Keeper Admir Peckovic und hatte hinten in der einen und anderen Situation sogar Glück, dass nicht die Leobener den Ball über die Torlinie bugstierten. Schlussendlich blieb es beim nicht ungerechten 0:0.

 

Beim von Hannes Reinmayr angeführten "Hochofenballett" zeigt der Trend trotz der immer noch prekären Tabellensituation weiter nach oben, zum bereits dritten Mal in Folge gelang es das Punktekonto aufzustocken. Unsere Heiligenkreuzer warten bereits ebenso lange auf einen vollen Erfolg, haben von den letzten sieben Spielen aber nur eines verloren.

 

 

P. S.: Kommenden Samstag (15 Uhr) gastiert unser TUS Heiligenkreuz beim SV Lebring. Am Sonntag danach (4.11., ab 11 Uhr) steht dann der traditionelle Bockbieranstich mit Galabuffet beim Lipizzaner Franz’l auf dem Programm. Alle Infos dazu folgen in den kommenden Tagen hier auf unserer Homepage!